HAUS GIERSCH • Museum Regionaler Kunst


Pelissier, Theodor

Genf 28.7.1794 - 25.10.1863 Hanau

Seit 1798 lebte Pelissiers Familie in Hanau. Im Alter von zwölf Jahren begann er dort eine Lehre als Emailmaler bei A. Carteret & J. D. Berneaud. Daneben nahm er an der Zeichenakademie am Unterricht von Conrad Westermayr teil. 1818-1826 war Pelissier in Berlin ansässig, wo er als Schüler von Johann Erdmann Hummel und Wilhelm von Schadow die Akademie besuchte. Nach seiner Ausbildung war er als Zeichenlehrer an einer Berliner Schule tätig und wurde Gründer und Leiter einer privaten Zeichenakademie. 1826 reiste er über Brüssel nach Paris, wo er für ein Jahr blieb. 1827/28 begab er sich über Genf nach Neapel und Rom. Dort verkehrte er im Kreis der Nazarener, der Pelissiers Malerei deutlich beeinflußte. Auch mit den Landschaftsmalern Joseph Anton Koch und Johann Christian Reinhart pflegte er Umgang. 1837 kehrte Pelissier nach Hanau zurück und wurde Inspektor und Lehrer der Zeichenakademie. Seit 1856 nahm er an den jährlich stattfindenden Versammlungen der Allgemeinen Deutschen Künstler-Genossenschaft teil, deren Präsidentenamt er 1857 übernahm. 1861 reiste er zum großen Künstlerfest nach Antwerpen. Zu Pelissiers Schülern gehörten Carl Friedrich Hausmann und Georg Cornicelius. Seine Werke zeigen Landschaften und Bildnisse.

aktuelle Ausstellung I Künsterbiographien