HAUS GIERSCH • Museum Regionaler Kunst


Simmler, Friedrich Karl Joseph

Hanau 4.3.1801 - 2.11.1872 Aschaffenburg

Im Alter von 16 Jahren begann Simmler eine kaufmännische Lehre in Mainz. Zugleich war er Schüler bei den Landschaftsmalern Johann Caspar Schneider und Louis Catoir. Seit 1822 widmete er sich ganz der Malerei, ging nach München und nahm Unterricht bei Wilhelm von Kobell, von Langer und Max Josef Wagenbauer. 1824 ging Simmler nach Wien, um sein Studium unter Karl Ruß an der dortigen Akademie fortzuführen. 1826 hielt er sich ein zweites Mal in Wien auf; von dort reiste er im folgenden Jahr über Tirol nach Rom. 1828 ließ er sich in Geisenheim im Rheingau nieder. 1829 besuchte er Hannover, im Jahr darauf München. Seit 1832 war der Maler in Düsseldorf tätig. Mit seinen Kollegen Andreas Achenbach, Caspar Scheuren und Johann Wilhelm Schirmer führte er Gemeinschaftsarbeiten aus, wobei er die Tierstaffagen übernahm. Zudem erteilte Simmler Privatunterricht. Nach drei Jahren kehrte er nach Geisenheim zurück. 1862 wurde Simmler in Aschaffenburg ansässig. Er war Landschafts-, Bildnis- und Tiermaler.

aktuelle Ausstellung I Künsterbiographien